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Geschichte der CranioSacral-Therapie

Die Craniosacraltherapie ist ein Teil der Osteopathie. Diese wurde von Andrew Taylor Still Ende des 19.Jahrhunderts in Amerika entwickelt.

Das Herzstück der Osteopathie ist das Wissen, dass das Wohlergehen des Menschen vom Erhalt des einwandfreien Verhältnisses zwischen den verschiedenen Körpersystemen abhängt. Alle Körpersysteme (Blutgefäße, Muskulatur, Gewebe, Organe, Flüssigkeiten, Nervensystem, Knochengerüst,…) haben Auswirkungen aufeinander und sind – da sie ein zusammenhängendes System bilden – in einer ganzheitlichen Funktionsweise zu sehen.

Osteopathie

Die Osteopathie behandelt über das Knochengerüst. Die Techniken stimulieren den Fluss der zerebrospinalen Flüssigkeit, welche die Oberfläche des Gehirns und des Rückenmarks umspült. Sie steigern die Körperatmung, wobei mehr Sauerstoff ins Blut gelangt, regen die Verdauung an, wodurch die Energie viel effizienter in den Körper gelangt. Osteopathische Techniken stellen die Balance zwischen Verdauung, Atmung, Kreislauf und Gehirnfunktion wieder her.

CranioSacral-Therapie

Der Begriff der CranioSacral-Therapie wurde von Dr. Upledger in den 1970er Jahren geprägt.  In der biodynamischen CranioSacral-Therapie geht man davon aus, dass das gesunde Funktionieren des Körpers von der Fähigkeit der dem Körper innewohnenden Lebenskraft abhängt, sich frei im Körper zu bewegen und zu fließen. Man spricht vom Breath of Life. In anderen Kulturen findet man ähnliche Auffassungen, die z.B. mit Chi, Kundalini, etc. benannt werden.

DIE wesentliche Grundannahme ist, dass jeder Körper grundsätzlich die Fähigkeit hat, sich selbst zu heilen. Die craniosacrale Behandlung unterstützt den Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und damit Gesundung bzw. Gesundheit zu ermöglichen

Gesundheit

Gesundheit ist das Fundament unseres Seins. Diese Kräfte sind immer da, sie können nicht verloren gehen. Sie müssen sich aber, wenn emotionale, physische oder mentale Erlebnisse auf uns einwirken, immer wieder neu ausrichten und formen.

Bei massiven Einwirkungen (Unfälle, Trauma, ….), versucht das System auch, sich dementsprechend zu organisieren und ein Gleichgewicht herzustellen. Dies kann bedeuten, dass sich Muskelverspannungen, Fehlhaltungen etc. entwickeln, weil der Körper damit versucht, ein relativ stabiles Gleichgewicht zu erhalten. Damit wird aber das System auf längere Sicht überfordert sein und braucht Unterstützung von außen, um sich wieder in den ursprünglichen gesunden Zustand zu versetzen.

Literatur

Weitere Informationen finden Sie unter anderem in folgender Literatur:

Fulford, Robert: Puls des Lebens, Verlag Jolandos 2008

Kern, Michael:  Die Weisheit im Körper, Pflaumverlag 2011

Löwe, Ulrich: CranioSacrale Heilkunst, Verlag Aurum 2006

Upledger, John: Auf den inneren Arzt hören, Verlag Ullstein 2007

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