Behandlung // Ablauf // Dauer

Was ist die CranioSacrale Behandlung?

Alle zur Gesundung notwendigen Fähigkeiten und Ressourcen sind im Körper selbst vorhanden. Von außen kann Gesundheit unterstützt, niemals aber erzeugt werden.

Die CranioSacrale Therapie ist eine Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Gearbeitet wird am ganzen Körper, mit Schwerpunkt SCHÄDEL (Cranium), Wirbelsäule und KREUZBEIN (Sacrum), daher die Bezeichnung cranio-sacral.

Mit verschiedenen Griffen werden spezielle Körperstellen gehalten, ohne Kraft, Druck oder Bewegung von außen auf den Körper einwirken zu lassen.

   

Wesentlich ist das Wissen, dass alle Körpersysteme (Blutgefäße, Muskulatur, Gewebe, Organe, Flüssigkeiten, Nervensystem, Knochengerüst,…) ein zusammenhängende Ordnung bilden und daher in einer ganzheitlichen Funktionsweise zu sehen sind.

Über die Hände nimmt die BehandlerIn das gesamte Körpersystem wahr: Bewegungen, Pulsation, Gewebe- und Muskelspannungen, Blockaden, Schmerzpunkte etc.

Die wichtigste Fähigkeit der TherapeutIn ist die Präsenz – also die ungeteilte Aufmerksamkeit und das liebevolle, offene Dasein im gegenwärtigen Moment – das „Lauschen“ auf die Körpersignale.

Dieses konzentrierte „Zuhören“ in Ruhe und Stille und die verschiedenen Griffe ermöglichen dem Körper der KlientIn, die immer vorhandene Gesundheit zu stärken und damit den Heilungsprozess von Innen heraus zu aktivieren.

Die Craniosacrale Behandlung ist eine sehr sanfte, manuelle Methode. Gerade dadurch kann eine besonders tiefgehende Wirkung erzielt werden. Sie eignet sich für Säuglinge, Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Nähere Informationen zu den theoretischen Grundlagen finden Sie hier.


WIE läuft die Behandlung ab?

Nach einer kurzen Vorbesprechung legt sich die behandelte Person in bequemer Kleidung auf einer Massageliege – meist in Rückenlage.

Manchmal kann es aber auch angenehmer sein, eine andere Lage einzunehmen. Meistens werden die Behandlungen als sehr entspannend wahrgenommen. Manchmal schläft man während der Behandlung ein, manchmal spürt man Wärme, ein sanftes Schwingen, Kribbeln oder Ziehen. Jede Behandlung kann anders empfunden werden.

Bei Kindern, insbesondere Säuglingen findet die Behandlung am Schoß der Bezugsperson oder auch beim Krabbeln oder während des Spielens statt.

Die Behandlung dauert bei Erwachsenen ca. 40 Minuten, bei Säuglingen und Kindern ca. 20-30 Minuten. Mit Vor-und Nachbesprechung muss insgesamt eine Zeit von ca. 60 Minuten eingeplant werden.


WIEVIELE Behandlungen sind nötig?

Das lässt sich nur individuell bestimmen. Oft reichen 5-10 Behandlungen im Abstand von 8-10 Tagen, weitere monatliche Sitzungen unterstützen die Erhaltung der Gesundheit im Sinne einer Vorbeugung (Prävention).

Bei Säuglingen und Kindern genügen meistens 3-6 Sitzungen. Kinder verfügen über stark ausgeprägte Selbstheilungstendenzen, ihr Körper-System reagiert noch ursprünglich und sehr sensibel.

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